wir haben uns ja nun endlich auf den weg gemacht.
wir, das heisst beatriz, 27 jahre alt, fertig mit dem biostudium und arbeitslos - wer haette das gedacht. sie hat so eine aufdringliche art und ihre, nicht weniger aufdringliche, lache ist echt zum reinschlagen, willkommen in panama… desweiteren mit von der partie sind natuerlich juan und die maren.
die fahrt war sehr schoen, denn der wechsel von pazifischer zu atlantischer oder besser, karibischer seite ist beeindruckend und der weg durchs gebirge war spannend. im voraus entschuldige ich mich fuer die schlechte qualitaet der folgenden bilder, alle in voller fahrt aufgenommen. es sei zu gefaehrlich auszusteigen. haha, das einzige das gefaehrlich war, war juans art mit der gangschaltung umzugehen.

auf der pazifischen seite waren die strassen eher schlecht, die waelder abgeholzt das land trocken - die regenzeit faengt erst naechsten monat an.
von chiriqui sind wir dann richtung karibik (karibik klingt doch eigentlich auch viel besser als atlantik, oder?)- chiriqui grande, was den einen oder anderen wunderbaren ausblick zu stande brachte - natuerlich nur im vorbeifahren…

danach gings weiter nach almirante von wo aus wir mit einem boot (lancha) uebergesetzt haben nach bocas, bzw. auf die angrenzende insel, isla colon, auf der sich das institut befindet. jeder der behauptet deutsche seien paragraphenreiter tut ihnen unrecht. wieso? weil man hier sogar ein zweiseitiges formular ausfuellen muss, um kurz mit dem auto in die stadt zu fahren - fuer 10 minuten.
die natur scheint weniger zerstoert zu sein, mehr urspruengliche waelder, jedoch sind bereits viele dem bananenanbau zum opfer gefallen.

auf dieses tragikkomische plakat bin ich in almirante am bootsanleger gestossen: es beseutet so viel wie: liebe touristen nehmt euren dreck wieder mit, damit unsere heile natur bewahrt wird. blanker hohn. das naechste bild das sich mir bot waren diese toilettenhaeuschen der einheimischen im ersten stock; erdgeschoss lagune.
