von student association wurde ein trip zum billabong sanctuary organisiert. das ist ein schutz- oder auch schongebiet in dem sich die tiere mehr oder weniger frei bewegen können. viele von ihnen kann man sogar anfassen (oder sich um den hals legen).

im billabong sanctuary gibt es an tieren alles was die australische fauna so her gibt - mal abgesehen von zwei highlights, die ich wohl aber trotzdem noch zu sehen bekomme. es gab weder tasmanische teufel, noch schnabeltiere…
…dafür aber jede menge vögel, koalas, fledermäuse, krokodile und natürlich känguruhs. die meisten dieser tiere trifft man hier auch so auf dem weg nach hause an: neulich hat mich abends eine dieser riesigen fledermäuse verfolgt - ich habe versucht sie zu ignorieren und den vorfall auf den vorherigen genuss alkoholischer getränke geschoben.jetzt habe ich den beweis, dass ich wohl (leider) doch bei sinnen war.

heute werde ich nur noch die geschichte ein paar kuscheliger fellknäule erzählen und den rest einer galerie überlassen:
zur billabong sanctuary galerie
es soll im weiteren um wombats gehen. diese doch sehr possierlichen tierchen sind, wie viele tiere auf dem australischen kontinent, ein rätsel der natur (so ist des koalas überlebensstrategie mit dem kleinsten hirn im verhältnis zum körpergewicht auszukommen). was ist also das geheimnis der wombats?

sie ruhen sich die meiste zeit des tages in ihren höhlen aus. und wenn sie doch einmal hungrig sind, dann machen sie sich auf die suche nach dingos. wieso versuchen wombats dingos zu finden? augenscheinlich scheint doch der wombat ein gefundenes fressen zu sein. allerdings scheinen diese über ein größeres hirn als die faulen koalas zu verfügen. was die dingos noch nicht wissen; wombats besitzen eine hornplatte am hinteren rücken bis zu den hinterbeinen (diese ist aus esthetischen gründen auch von flauschigem fell überwachsen).
nähert sich nun ein dingo, flüchtet der wombat vorwärts in seinen bau, lässt sich vielleicht ein bisschen ins hinterteil zwicken - was ihm dank der hornplatte nichts ausmacht und lässt genauso viel platz über sich, dass der dingo ein wenig in den bau gelangen kann. das ist dann das ende des dingolebens, denn der wombat kann seine hornplatte nun dazu einsetzen um den dingo zu zerquetschen.
eigentlich ganz praktisch möchte man meinen, denn so hat der wombat seine nahrung schon in der höhle und kann dann ganz schnell weiterschlafen.
*edit: PS: nein. wombats sind keine kleinen fiesen dinger. sie ernaehren sich von pflanzen. und weil das sogar einige biologen geglaubt haben hier noch eine kurze klarstellung.*
PPS: ich möchte noch einen satz zum billabong sanctuary loswerden: leider waren hier sehr viele tiere - vor allem vögel - anders als man es von einem schutzgebiert erwarten würde, eingesperrt. und das teilweise in sehr kleinen käfigen.