wetterfrosch

tag 38, zeit 12:10h das haar sitzt.
es ist doch tatsächlich bewölkt. hmpf. das erste mal seit wochen dass die sonne (die gelbe sau) sich nicht blicken lässt …

da fällt mir ein …. wie ist eigentlich das wetter so in good old germany??? harr harr harr …

die uni hier ist anstrengend…

…aber das will ja niemand hören, also erzähl ich doch lieber von den schönen dingen!

am wochenende gabs eine australian night für ein paar frischlinge (wie mich). australische kleidung - sehr schön zu sehen an meinen mitbewohnern, amber und deane, australische zinksalbe - ich glaub erst das sie die wirklich im hellen tragen wenn ichs gesehen hab…australisches bier (und trinkgepflogenheiten…).

zwei aussies ganz der aussie australian beermug schnurri
…australische flaggen und auch ein paar nicht so australische einflüsse waren wohl dabei.
und weil die uni hier so anstrengend ist muss ich jetzt auch mal weiter fleißig sein.
peace out.

running gags

heute war der erste spieltag der socialsoccer league; was nichts anderes bedeutet als dass ein haufen absoluter anfänger und dilettanten versucht einem ball hinterher zurennen und dabei so viel zu kreischen wie möglich.

leider muss ich zugeben, dass mir das spaß gemacht hat - wir haben 0:2 verloren - gegen die spastic monkeys.

unser teamname running gags entspringt dem genialen geiste eines unter zeitdruck stehenden deutschen, der nicht wissen konnte, dass es diesen ausdruck in australien nicht gibt. hier heißt das running jokes und leider sind die native speaker nicht in der lage diese brücke zu schlagen…macht auch nichts, unser team besteht eh zu 50% aus leuten die der englischen sprache nicht mächtig sind - mich eingeschlossen - hehe.

gesehen auf dem cultural fest

von freitag bis sonntag wurde die stadt von völkerfreundschaft geprägt. unter die fressbuden aus allen möglichen ländern (sogar aus el salvador…) hatte sich noch eine nicht- nationale gruppe geschmuggelt…

breastfeeders

…dafür habe ich aber entäuschend wenig barbrüstige frauen gesehen..hehe

magnetic island

…oder auch liebevoll maggie ( na das freut bestimmt jemanden :-) wird die paradisische insel vor der küste townsvilles genannt.

ein durch und durch internationaler wirklich entspannter wochenendtrip. schon auf der schaukeligen fährfahrt sind wir zeugen einer beeindruckenden flugshow geworden…

hafen flugshow love at first sight

…nach kurzer busfahrt kommen wir in horseshoe bay (der name ist programm) an, etwas gestärkt gehts dann hikend richtung radical bay…

horseshoe bay-der name ist programm nein niemand hält hier händchen

…erstmal noch die top two der hikeanweisungen:

fiese quallen fiese schlangen

…wer hätte gedacht dass magnetic island so hügelig ist. hat letzten endes zu einer kletterpartie über die vielen felsen geführt - himmlische aussicht, die auf dem letzten foto unglücklicher weise von jemand verwuseltem versperrt wird:

hiking treibholzkunst radical bay wuschelversperrte sich auf radical bay

ansonsten ist auch noch auf palmen geklettert worden (dank dem gewohnten maß an ungeschick ist mein versuch im folgenden nicht illustriert).

das war nicht gestellt palmtreeclimbing radical bay

paradisisch trifft es fast. klares wasser, totale einsamkeit - mal abgesehen von den leuten die uns etwas später bis zur nächsten bucht gefahren haben, für alle gigliokenner, die hatten einen hund der speedys zwilling hätte sein können - zwar nicht halb so cool, aber doppelt so schwer … nächste station florence bay. dort habe ich endlich die ersten korallen zu gesicht bekommen. obwohl schon relativ spät meine erste schnorchelgelegeneit.

give us a lift sternchen selbstportrait

ebbe in florence bay florence bay

leider war es dann schon bald zeit zu gehen und in der tat, gehen mussten wir ne ganze weile. das erfreuliche auf dem rückweg waren details wie dieser ameisenbau:

zeit zu gehen ameisenbau another bay

sooo, und jetzt noch mal die ganze bande auf der fähre, von links nach rechts: ris von fidji, cecilia aus peru, morgan der ami, eine deutsche, carol kolumbianerin die von einer deutschen verdeckt ist und auch schon seit vier jahren in kanada lebt, david noch son deutscher, apps aus indien und ganz vorne die liebe helen eine waschechte britin

had a good day

noch ein paar letzte fotos von der fähre aus und tim`s surf`n`turf, wo wir ein ausgiebiges dinner hatten. danach gings noch aufs jazzfestival, mangels kondition haben wirs da aber nicht so lange ausgehalten.

verwackeltersonnenuntergang townsville @ night tims surf`n`turf

weiterhin auf der suche nach der idealen kopfbedeckung…bis zum nächsten mal

franzosenbastmütze

toga party

ich befinde, es ist mal wieder zeit für einen kleinen beitrag. die letzte woche war ziemlich busy. ich bin es einfach nicht mehr gewöhnt haushaufgaben zu bekommen (falls das überhaupt mal der fall war an der uni hannover…).

nichtsdestotrotz kann man den abend hier sonst auch mit feiern verbringen - wofür ich unglücklicher weise nur gaaanz wenig zeit habe. so hat letztes wochenende die toga party statt gefunden, was das heißt kann man auf den folgenden bildern erkennen.

toga IV toga II toga III toga I

nur vereinzelt konnte man ein paar spielverderber ohne toga sehen…

chilaquiles zum abendbrot

ein vorteil eines jahrs an einer internationalen uni, ist wohl das zusammentreffen verschiedener nationalitäten und kulturen.

habe ich am donnerstag noch bier mit vier mädels aus peru, kolumbien, england und indien zu mir genommen; gabs am freitag chilaquiles, zubereitet vom original mexikaner.

making chilaquiles gettin started yummie

das sind angebratene tortillas aufgeweicht in salsa sauße, serviert mit schafskäse und creme fraiche - köstlich.

fiese wombats im billabong sanctuary

von student association wurde ein trip zum billabong sanctuary organisiert. das ist ein schutz- oder auch schongebiet in dem sich die tiere mehr oder weniger frei bewegen können. viele von ihnen kann man sogar anfassen (oder sich um den hals legen).

mutige marenfaren

im billabong sanctuary gibt es an tieren alles was die australische fauna so her gibt - mal abgesehen von zwei highlights, die ich wohl aber trotzdem noch zu sehen bekomme. es gab weder tasmanische teufel, noch schnabeltiere…

…dafür aber jede menge vögel, koalas, fledermäuse, krokodile und natürlich känguruhs. die meisten dieser tiere trifft man hier auch so auf dem weg nach hause an: neulich hat mich abends eine dieser riesigen fledermäuse verfolgt - ich habe versucht sie zu ignorieren und den vorfall auf den vorherigen genuss alkoholischer getränke geschoben.jetzt habe ich den beweis, dass ich wohl (leider) doch bei sinnen war.

fläuse kakadu fauler koala cangaroo

heute werde ich nur noch die geschichte ein paar kuscheliger fellknäule erzählen und den rest einer galerie überlassen:

zur billabong sanctuary galerie

es soll im weiteren um wombats gehen. diese doch sehr possierlichen tierchen sind, wie viele tiere auf dem australischen kontinent, ein rätsel der natur (so ist des koalas überlebensstrategie mit dem kleinsten hirn im verhältnis zum körpergewicht auszukommen). was ist also das geheimnis der wombats?

wombat

sie ruhen sich die meiste zeit des tages in ihren höhlen aus. und wenn sie doch einmal hungrig sind, dann machen sie sich auf die suche nach dingos. wieso versuchen wombats dingos zu finden? augenscheinlich scheint doch der wombat ein gefundenes fressen zu sein. allerdings scheinen diese über ein größeres hirn als die faulen koalas zu verfügen. was die dingos noch nicht wissen; wombats besitzen eine hornplatte am hinteren rücken bis zu den hinterbeinen (diese ist aus esthetischen gründen auch von flauschigem fell überwachsen).

nähert sich nun ein dingo, flüchtet der wombat vorwärts in seinen bau, lässt sich vielleicht ein bisschen ins hinterteil zwicken - was ihm dank der hornplatte nichts ausmacht und lässt genauso viel platz über sich, dass der dingo ein wenig in den bau gelangen kann. das ist dann das ende des dingolebens, denn der wombat kann seine hornplatte nun dazu einsetzen um den dingo zu zerquetschen.

eigentlich ganz praktisch möchte man meinen, denn so hat der wombat seine nahrung schon in der höhle und kann dann ganz schnell weiterschlafen.

*edit: PS: nein. wombats sind keine kleinen fiesen dinger. sie ernaehren sich von pflanzen. und weil das sogar einige biologen geglaubt haben hier noch eine kurze klarstellung.*

PPS: ich möchte noch einen satz zum billabong sanctuary loswerden: leider waren hier sehr viele tiere - vor allem vögel - anders als man es von einem schutzgebiert erwarten würde, eingesperrt. und das teilweise in sehr kleinen käfigen.

the strand am strand

das kommende jahr lebe ich in einer stadt am meer. eigentlich ein wunderbarer gedanke; wären da nicht die giftigen quallen, gefräßigen krokodile und das liebe ozonloch….

townsville ist ausgedehnt, so liegt die uni zum beispiel 14 km vom meer entfernt und auch ich habe von meiner bleibe noch 10 km zurück zu legen, um meine füße in den pazifik zu halten. da sich der weg aber in jedem falle lohnt, habe ich the strand schon einen besuch abgestattet. so wird die neu errichtete strandpromenade - inklusive strand (jetzt ist das mit dem vielen sand gemeint) - genannt.

helmet küste erster kontakt

los gings mit dem second hand mountainbike und natürlich mit fahrradhelm, der ist hier nämlich pflicht…es gibt also nichts zu lachen, obwohl das schon sehr ungewohnt ist. an der promenade gibt es übrigens frei zugängliche bbq- bzw. grillplätze die täglich gereinigt werden, jede menge spielplätze die sogar mich zu einem gewagten seekuhritt gelockt haben…

die strände werden alle von lifeguards bewacht und regelmäßig findet man hier aufgestellte essigbehälter. von mai bis oktober ist das baden so dann auch einiger maßen sicher, danach beginnt die stinger season, also die saison in denen sehr viele quallen vorkommen. dann muss man beim baden einen stingersuit tragen und innerhalb der netze bleiben.
außerdem gibt es noch einen rocky tide pool in den das wasser gefiltert gelangt und die gefahr genesselt zu werden somit sinkt.
um die angenehme atmosphäre etwas besser rüber zu bringen gibts im folgenden vier bilder die einen ganz guten überblick geben:

hafen

rockpool

strand

castle hill
auf dem letzten bild ist der castle hill, der haushügel townsvilles von der abendsonne beschienen. das nächste sportliche ziel wird es sein, dort mit dem rad rauf zu fahren….
PS: hier hat es seit meiner Ankunft noch gar nicht geregnet :-) - was auch ganz gut ist wenn man bedenkt, dass ich gar keine Regenjacke mit habe.