taipeh

15 stunden aufenthalt. oh mann. der blick auf den flughafen ist vorerst - abgesehen von ner menge nicht zu entziffernder zeichen - nicht viel anders als deutsche flughäfen. aber es gibt mehr zu entdecken als den flughafen. 15 stunden aufenthalt.

die taiwanesische regierung spendiert allen fluggästen mit einer transitzeit über sieben stunden, eine fünfstündige sightseeingtour. mit einem kleinen bus gehts zu den highlights der stadt, immer untermalt von dem schwer zu verstehenden taiwanesischen reiseführer.

airport reiseführer nebenbei schilder

schon auf dem weg in die stadt wird klar, dass wir uns nicht mehr in deutschland befinden. ganz nebenbei stößt man hier auf tempelartige gebäude und nochmehr hyroglyphen..

wir haben das größte gebäude der welt besichtigt - building 101 - es hat 101 stockwerke und ist 508m hoch - naja der reiseführer hat offensichtlich doch nicht so undeutlich gesprochen. 8 ist übrigens die taiwanesische glückszahl, wieso wusste er aber auch nicht so genau. desweiteren findet man hier auch riesige hotels aber halt auch ebenso viele baracken.

das höchste gebäude building 101 bescheidenes hotel

wir haben den präsidentenpalast gesehen (reiseführer scherz: not the whitehouse but the redwhite house. haha.) und was taipeh an tempeln zu bieten hat - so einiges weiß ich zu berichten, es gibt sogar einen taiwanesischen gott für die gute schulerziehung der kinder - also für praktisch alles.

präsidentenpalast tempel türknauf dach

ähnlich washingtons tomb of the unknown soldier, mit einer fortwährenden mahnwache, gibt es auch einen tempel für alle soldaten die ihr leben für taiwan gelassen haben. die armen wachen stehen jeweils eine stunde bei 100% luftfeuchte und 38°C im schatten in praller sonne stramm, noch nicht einmal blinzeln ist erlaubt - da haben die britischen soldaten es doch zumindest klimatisch leichter.

wachablösung wachtempel von innen mahnwache wache

in guter alter manier gibt es zum abschluss noch ein kleines panorama..

panorama tempelhof

taipeh ist mir trotz des herrschenden chaos sehr zivilisiert vorgekommen (verglichen mit einigen zentralamerikanischen ländern), wenn auch leider etwas versmogt. was auf den fotos leider viel zu unscheinbar bleibt, ist das grün der bäume, pflanzen und wälder - inspirierend.

die restlichen 10 stunden habe ich übrigens in trance auf flughafensofas verbracht - leider reicht so ein halbschlaf nicht um annähern fit zu bleiben. allderings war nach dieser reise (freitag morgen um 5 in hannover los und sonntag nachmittag um 16h in townsville ankommen) mein rhythmus so aus dem ruder, das der jetlag einigermaßen schnell überstanden war, weil ich einfach ne ordentliche mütze schlaf zur rechten zeit benötigt habe.

mehr zu townsville demnächst…